Letzte Aktualisierung: 14.09.2022

Allgemeine Hinweise:

  • Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz

Besonders neuralgische Gewässerpunkte werden von unseren Mitarbeitern regelmäßig, d.h. möglichst vor und nach stärkeren Niederschlägen, kontrolliert, beräumt und freigehalten. Sollten Sie Abflusshindernisse feststellen, durch welche Gefahren und Schäden an Infrastruktur auftreten könnten, sind wir Ihnen für Hinweise sehr dankbar! Die Mitarbeiter des Gewässerunterhaltungsverbandes stehen Ihnen zu den Geschäftszeiten von Montag bis Freitag in der Zeit von 07:00 bis 16:00 Uhr unter 03661/4535867 oder info@guv-wew.de zur Verfügung. Sollte es außerhalb der Geschäftszeiten, z.B. durch ein Starkregenereignis, sofortigen Handlungsbedarf an einem Gewässer geben, wenden Sie sich bitte direkt an die örtliche Wasser- bzw. Feuerwehr!

  • Grasmahd

In der Zeit von Mai bis Oktober führen unsere Mitarbeiter im gesamten Verbandsgebiet Grasmahdarbeiten im Gewässerbett durch. Ziel der Grasmahd ist es den ordnungsgemäßen Wasserabfluss sicherzustellen. Gras-, Schilf- und Staudenbewuchs stellen per se kein Abflusshindernis dar. Im Rahmen der Sicherung des ordnungsgemäßen Wasserabflusses erfolgt in Siedlungsbereichen im Regelfall an den betroffenen Gewässerabschnitten eine Ufermahd pro Jahr um Aufwuchs von Gehölzen zu verhindern. Ein grundsätzliches Erfordernis oder gar eine Verpflichtung zur Mahd besteht nicht. Die Naturnähe der Gewässer sollte, wenn möglich, erhalten bleiben. Dies beinhaltet beispielsweise auch die Förderung des Vorkommens verschiedener Tier- und Pflanzenarten.

Termine und Öffentlichkeitsarbeit:



Beispielprojekte und Maßnahmen:

 


Entfernung einer den Abfluss behindernden Weide am Ortsausgang Chursdorf/SOK (November 2021)

(Durch die nahe Bebauung musste der Baum sukzessive abgetragen werden.)


Einbau eines Strömungslenkers zur Vermeidung von Sedimentablagerungen im 90°-Bogen der Culmitzsch in Berga (Oktober 2021)

 

Sedimentberäumung Finkenbach in Friedmannsdorf (September 2021)


Einbau meherer Holzrechen zur Sohlanhebung im Bereich der ehemaligen Talsperre Krebsbach in Mohlsdorf-Teichwolframsdorf (September 2021)

 


Beräumung der Fließrinne am Krebsbach in Kleinreinsdorf (Juli 2021)

Um die Schleppspannung zu erhalten und damit die Eigenreinigung des Gewässers in Zeiten des Niedrig- und Mittelwasserabflusses zu fördern, war es in diesem Fall wichtig die Sedimententnahme auf die Strömungsrinne zu beschränken. Das im Gewässerbett belassene Sediment inkl. des Kalmusbewuchses sorgt für die Begrenzung der Fließrinne und trägt zum ökologischen Wert des Gewässers bei. Allerdings muss einem weiteren Aufbau der Verlandung aus Gründen des Hochwasserschutzes entgegengewirkt werden. Dazu wird der Bereich von den Mitarbeitern des GUV regelmäßig kontrolliert und Mehrablagerungen entfernt. Der für den ordnungsgemäßen Wasserabfluss minimal tolerierbare Abflussquerschnitt orientiert sich hier an der vorgegebenen Querschnittsfläche der in diesem Bereich vorhandenen Überfahrtsbrücke. Um die oberläufige Sedimenterosion im Bereich der ehemaligen Talsperre Krebsbach grundsätzlich zu verringern, plant der GUV zeitnah den Einbau von mehreren Holzrechen. Die dadurch forcierte Sohlanhebung ermöglicht im Hochwasserfall die seitliche Ausdehnung des Gewässers und verzögert so den Wasserabfluss. Außerdem wird damit eine weitere Eintiefung des Gewässers verhindert und Sedimentfracht bereits hier zurückhalten.


Sedimententnahme am Geröllfang Kalkgraben Berga (Juli 2021)

 


Umsetzung von Projekten der Fließgewässerentwicklung - Derzeit ist die Umsetzung der beiden WRRL-Maßnahmen mit der ID 8941 und 9279 in Bearbeitung. Diese Maßnahmen wurden bereits 2019 durch den aufgelösten GUV Elstertal als Fördermaßnahmen beantragt und sind nun auf den GUV Weiße Elster/Weida übergegangen. Durch den Rückbau bzw. Umbau von Querbauwerken im Gewässer Auma, soll die lineare Durchgängigkeit für Fischwanderungen hergestellt werden. In den kommenden Jahren sind durch den Gewässerunterhaltungsverband zahlreiche Maßnahmen des Landesprogrammes Gewässerschutz umzusetzen. Der Verband übernimmt, neben der Beantragung von Fördermitteln, die Koordination von Ingenierbüros und Baufirmen.


Anschaffung eines Multifunktionsradladers "Avant 755" inkl. einer Menge nützlicher Anbauteile (Juni 2021)

Beseitigung von Fließhindernissen im verrohrten Bachabschnitt in Göschitz OT Rödersdorf (April 2021)


Ufersicherung Fuchsbach mit ingenieurbiologischer Bauweise am Sportplatz in Endschütz (März 2021)


Kamerabefahrung und Hochdruckspülung Arnsgrüner Bach durch ZV TAWEG (Dezember 2020)


Anschaffung Mercedes Arocs (18 t; 290 KW) mit Palfinger-Ladekran 14501K (November 2020)